Immobiliendarlehen – hohe Zinsen sind kein Muss

Das gesetzliche Widerrufsrecht als Ausweg für Verbraucher

Wer vor einigen Jahren zur Finanzierung seiner Immobilie ein Darlehen aufgenommen hat, der wird sich heute wahrscheinlich über die vergleichbar hohen Zinsen ärgern und über eine Kündigung und Umschuldung auf ein zinsgünstigeres Darlehen nachdenken. Problematisch sind die oft nicht unerheblichen Kosten der Vorfälligkeitsentschädigung, die bei einer verfrühten Ablösung des Darlehens gezahlt werden muss. Einen Ausweg aus dieser Misere kann das gesetzliche Widerrufsrecht sein. Dieses steht Darlehensnehmern zu, die fehlerhaft über den Widerruf aufgeklärt worden sind.


Fehler in Widerrufsbelehrungen

  • Uneindeutige Belehrung über den Beginn der Frist
  • Fehlender Hinweis auf Rechtsfolgen des Widerrufs
  • Verwirrende ergänzende Formulierungen oder Fußnoten in der Belehrung
  • Fehlende Anpassung auf den Einzelfall

Ein Widerruf Ihres Finanzkredites ist möglich

Die Problematik der fehlerhaften Belehrungen hat auch der Gesetzgeber erkannt und am 21. März 2016 das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie beschlossen. Dadurch endete für die meisten Immobilienkredite das sogenannte „ewige Widerrufsrecht“.

Darlehensverträge, die jedoch zwischen dem 10. Juni 2010 und dem 21.März 2016 geschlossen wurden profitieren noch immer von diesem Widerrufsrecht. Lassen Sie noch heute kostenlos Ihren Darlehensvertrag überprüfen und schulden Sie ohne Vorfälligkeitsentschädigung um auf einen zinsgünstigen Vertrag.